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By Bettina Kaltenhäuser

Gilt die Titelblattprämisse "sex sells" auch für politische Publikumszeitschriften? Trifft es zu, dass politische Titelthemen bei Nachrichtenmagazinen den Verkauf hemmen?

Am Beispiel der Jahrgänge 1997 bis 2001 der journal Spiegel, Stern und concentration untersucht Bettina Kaltenhäuser den Einfluss der Titelseitengestaltung politischer Publikumszeitschriften auf ihren Einzelverkauf. a number of Regressionsanalysen ergeben, dass bestimmte Titelseitenmerkmale einen direkten und signifikanten Einfluss auf die Einzelverkaufsauflage haben. Allerdings wirken sich gleiche Merkmale bei verschiedenen Blättern unterschiedlich auf den Verkauf aus. Beispielsweise profitiert der Spiegel von monothematischen Ausgaben, während bei concentration Servicetitelthemen die Nachfrage positiv beeinflussen. Es zeigt sich, dass der Erklärungsbeitrag von Titelblattmerkmalen im Vergleich zu Umweltfaktoren, z.B. Saison und Länge des Verkaufszeitraums, relativ gering ist.

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51 Presse-Grossisten werden nach der verkauften und nicht nach der distribuierten Menge vergiitet (Dobbelstein 2002: 15). 2003). 53 Hier sind nur kurzfristige Verkaufsprognosen relevant, da bei mittel- oder langfristigen Verkaufsplanungen die Titelgestaltung eines aktuellen Magazins noch nicht feststeht. In den kurzfristigen Prognosen werden auch spezifische regionale EinflussgroBen einkalkuliert, wie z. B. regionale Themenschwerpunkte oder regionale Feiertage, die zu einer untypischen Nachfrage in der Region filhren konnen (Conrad 1995: 119120).

Die Pragmatik ist schlieBlich die Lehre von der Beziehung der Zeichen zu ihren Nutzem, d. h. auf pragmatischer Ebene ist die Analyse von Anmutungsqualitaten der Titelseiten zu verorten (Stark 1992: 87-91; BuBmann 1990: 679). 101 Ursprunglich stammt der Anmutungsbegriff aus der Ganzheitspsychologie; in den 60er lahren wurde er in die Werbepsychologie eingefiihrt (Bauer, Chur-Lah1 1982: 51). 40 2 Grundlagen 1982: 50). Diese Gefuhlseindriicke beeinflussen sowohl die weitere Informationsverarbeitung als auch das nachfolgende Handeln: [Anmutungen]losen gefiihlsmaBige Haltungen aus, von denen es abhangt, ob sich der Betrachter dem Wahmehmungsgegenstand mehr oder weniger aufmerksam zuwendet, und sie fiihren zu Vorurteilen, welche die weitere Wahmehmung kanalisieren (Kroeber-Riel, Weinberg 2003: 278).

Syntaktische bzw. formale Titelseitenmerkmale sind z. B. die SchriftgroBe oder die Themenanzahl. Die Semantik ist die Lehre von der Bedeutung der Zeichen; semantische oder inhaltliche Titelkategorien sind z. B. Titelthemen oder Bildmotive. Die Pragmatik ist schlieBlich die Lehre von der Beziehung der Zeichen zu ihren Nutzem, d. h. auf pragmatischer Ebene ist die Analyse von Anmutungsqualitaten der Titelseiten zu verorten (Stark 1992: 87-91; BuBmann 1990: 679). 101 Ursprunglich stammt der Anmutungsbegriff aus der Ganzheitspsychologie; in den 60er lahren wurde er in die Werbepsychologie eingefiihrt (Bauer, Chur-Lah1 1982: 51).

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