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By Gisela Grupe, Kerrin Christiansen, Inge Schröder, Ursula Wittwer-Backofen

Was ist "Anthropologie"?

- Wörtlich übersetzt: "die Lehre vom Menschen"
- Eine primär biologische Disziplin mit vielfältigen kulturwissenschaftlichen Bezügen
- Ein Brückenfach, das zwischen Natur- und Geisteswissenschaften vermitteln will
- Anthropologie schließt auch die nächsten Verwandten der Menschen im Tierreich, die nicht-menschlichen Primaten, mit ein
- Ihr Anliegen ist, die "Biologie des Menschen" nicht nur auf eine "Zoologie des
Menschen" zu reduzieren, sondern seine kulturelle Überformung einzubeziehen.

Anthropologie:

- Eine Einführung in die wichtigsten Inhalte, besonders geeignet für das Grundstudium
- Basierend auf einem Vorschlag der "Gesellschaft für Anthropologie e.V." aus dem Jahre 2002

Fast alle Kapitel sind erheblich erweitert und aktualisiert.

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2 Stammesgeschichte Die Rekonstruktion der menschlichen Stammesgeschichte ist ein Forschungsfeld, in dem Ergebnisse und Erkenntnisse aus vielen Teildisziplinen der Natur- und Kulturwissenschaften integriert werden. Die bis heute wichtigste Säule ist die Paläoanthropologie, die sich mit der Analyse der Fossilfunde befasst. Aus einer ursprünglich deskriptiven Fossilkunde hervorgegangen, nehmen in der heutigen Paläoanthropologie funktionsmorphologische Analysen einen breiten Raum ein, um die taxonomische Einordnung, die phylogenetischen Beziehungen und die gestaltlichen Umwandlungen zu klären.

Diese willkürliche subjektive Unterteilung aufgrund anatomischmorphologischer Kriterien führt zur Klassifikation von Chronospezies. Das zugrunde liegende Konzept ist wieder typologisch wie bei der Morphospezies und steht im Widerspruch zum evolutionären Artkonzept, das für die Differenzierung von Arten ein Aufspaltungsereignis erfordert. 4 Die frühesten Homininen In den vergangenen Jahren sind drei von ihren Entdeckern als hominin klassifizierte fossile Arten gefunden worden, die aufgrund ihrer Datierung der vermuteten Aufspaltung zwischen der zu den Hominini und den Panini führenden Linien sehr nahe kommen.

Die Männchen wurden lediglich etwa 120 cm groß und 54 kg schwer, die Weibchen wogen etwa 40 kg bei einer Körperhöhe von circa 100 cm – es lag also wiederum ein markanter Sexualdimorphismus vor. Die speziellen Anpassungen des Paranthropus robustus werden allgemein auf seine Ernährung zurückgeführt; vermutlich ernährte er sich von grober faserreicher Kost, die zur mechanischen Zerkleinerung lange und stark gekaut werden musste (Scott et al. 2005). Allerdings waren diese Homininen keine reinen Vegetarier, sie waren eher Gemischtköstler, die auch Insekten und sogar Fleisch nicht verschmähten (Sponheimer et al.

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